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20. Juli 2026

Wiener Stadtwerke: Erneuerbare Energien als Antwort auf globale Krisen

Wiener Stadtwerke: Erneuerbare Energien als Antwort auf globale Krisen

20. Juli 2026

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Peter Weinelt, Chef der Wiener Stadtwerke, ordnet den Ausbau erneuerbarer Energien nicht nur als Klimaschutzmaßnahme ein, sondern vor allem als Absicherung gegen globale Krisen. Als Beleg für den Klimawandel nennt er spürbare Veränderungen wie zunehmende Trockenheit und steigende Temperaturen – Phänomene, die sich seiner Einschätzung nach längst in der Praxis zeigen, nicht nur in Studien. Seit 2022 habe Europa schmerzhaft erfahren müssen, was Abhängigkeit von Energieimporten bedeutet, so Weinelt. Ob Hitzewellen oder geopolitische Krisenherde: Investitionen in erneuerbare Energie bei Strom und Wärme würden immer wieder als Schlüssel zu mehr Resilienz sichtbar.

Konkret hält die Wien Energie am Ziel fest, Gasheizungen in Wien bis 2040 vollständig zu ersetzen. Rund 10.000 Wohnungen werden pro Jahr von Gas-Etagenheizungen auf Fernwärme oder Wärmepumpen umgestellt – eine Größenordnung, die einer mittleren österreichischen Stadt entspricht, für Wien selbst aber vergleichsweise klein ausfällt. Als Hemmschuh nennt Weinelt das Fehlen einer gesetzlichen Verpflichtung zum Heizungstausch, da das geplante Erneuerbare-Wärme-Gesetz unter der Vorgängerregierung nicht beschlossen wurde.

Trotz der Herausforderungen will Weinelt an den gesteckten Zielen festhalten: Ein Aufweichen würde aus seiner Sicht keine Beschleunigung bringen, sondern den Umstieg nur weiter verzögern.

Bild: KI-generiert

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