25. Juli 2026
14.000 Zählpunkte: Energiegemeinschaften wachsen weiter

Regionale Stromerzeugung und -verteilung gewinnt in Österreich spürbar an Bedeutung. Mehr als 14.000 Zählpunkte sind mittlerweile an entsprechende Energiegenossenschaften angeschlossen, über die rund zehn Millionen kWh gemeinsam erzeugter Strom untereinander geteilt werden. Das entspricht in etwa dem Jahresverbrauch von 2.500 Haushalten – ein deutliches Signal dafür, wie sich dezentrale, erneuerbare Energieversorgung in der Praxis etabliert.
Grundlage des Modells ist ein einfaches Prinzip: Erzeuger und Verbraucher erneuerbarer Energie schließen sich zusammen, der Strom wird direkt vor Ort produziert und verteilt. Die Basis dafür bilden vor allem Photovoltaikanlagen, ergänzt durch Wasser- und Windkraft. Für teilnehmende Haushalte sollen sich dadurch spürbare Einsparungen gegenüber klassischen Energieversorgern ergeben. Auch Gemeinden profitieren, indem sie die Energiekosten für öffentliche Einrichtungen wie Kindergärten oder die Straßenbeleuchtung senken können.
Das ursprünglich im Burgenland entwickelte Modell – dort ist bereits jede vierte Gemeinde eingebunden – hat sich seit der Gründung 2022 österreichweit ausgebreitet. Inzwischen zählt man mehr als 200 Energiegenossenschaften mit über 52.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Die Entwicklung zeigt, wie regionale Zusammenschlüsse zunehmend zu einer tragenden Säule der heimischen Energieversorgung werden.
Bild: KI-generiert
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